Kirchengemeinde
Idensen-Mesmerode
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Herzlich willkommen!
Wir freuen uns, dass Sie die Homepage der Kirchengemeinde Idensen-Mesmerode besuchen. Mit weniger als 700 Gemeindegliedern sind wir eher eine kleine Gemeinde. Aber dafür herzlich und weltoffen.
Bei uns gibt Einiges zu erleben und entdecken.
Die Zukunft im Blick – gemeinsam Kirche gestalten
Die diesjährige Gemeindeversammlung hat deutlich gemacht: Unsere Kirchengemeinde steht vor großen Veränderungen. Zugleich wurde aber auch sichtbar, wie viel Engagement, Zusammenhalt und Zukunftsperspektive in Idensen und Mesmerode vorhanden sind. Die vergangenen Jahre waren geprägt von zahlreichen Herausforderungen, aber ebenso von vielen Menschen, die sich mit Herzblut für unsere Gemeinde einsetzen.
Wie viele Kirchengemeinden im ländlichen Raum erleben auch wir einen Wandel. Der klassische Sonntagsgottesdienst ist längst nicht mehr der einzige Mittelpunkt des Gemeindelebens. Vielmehr sind es die unterschiedlichen Gruppen, Projekte, Feste und Veranstaltungen, die Menschen zusammenbringen. Besonders die Woche der Diakonie, die Arbeit unserer Ehrenamtlichen, die zahlreichen Angebote des Freundeskreises Sigwardskirche sowie der Einsatz unserer Mitarbeitenden haben gezeigt, wie lebendig unsere Gemeinde ist. Ohne dieses Engagement wäre vieles nicht möglich.
Gleichzeitig stehen wir vor strukturellen und finanziellen Herausforderungen. Die Zahl der Gemeindeglieder ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zurückgegangen. Während zur Jahrtausendwende noch knapp 1.100 Menschen zur Kirchengemeinde gehörten, sind es heute rund 650. Mit den sinkenden Mitgliederzahlen gehen auch geringere finanzielle Zuweisungen der Landeskirche einher. Hinzu kommt die Verantwortung für unsere beiden historischen Kirchengebäude, deren Erhalt erhebliche Mittel erfordert. Dennoch ist es dem Kirchenvorstand gelungen, die vergangenen Jahre wirtschaftlich solide zu gestalten und die vorhandenen Ressourcen verantwortungsvoll einzusetzen.
Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich der Kirchenvorstand intensiv mit der Zukunft unserer Gemeinde. Ziel ist es, gemeinsam mit den Kirchengemeinden Bokeloh und der Stiftskirchengemeinde einen Weg zu finden, der langfristig tragfähig ist. Die Gespräche über eine mögliche Fusion haben bereits begonnen. Dabei geht es nicht darum, Bestehendes aufzugeben, sondern gemeinsam etwas Neues zu schaffen. Lokale Angebote und gewachsene Gemeinschaften sollen erhalten bleiben und gleichzeitig neue Möglichkeiten entstehen. Durch die Bündelung von Kräften können Verwaltung, Organisation und kirchliches Leben langfristig gesichert werden.
Eine besonders erfreuliche Nachricht betrifft die personelle Zukunft unserer Gemeinde. Pastorin Nikola Lenke, die unsere Kirchengemeinde über viele Jahre begleitet und geprägt hat, wird ihren Dienstumfang im kommenden Jahr zum 1.8. reduzieren und nur noch für das Hölty-Gymnasium tätig sein. Umso größer ist die Freude darüber, dass mit Birgit Lang bereits eine Nachfolgerin bereitsteht. Seit dem 1. Oktober ist sie Pastorin in Bokeloh. Ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, und ihr Blick auf die Zukunft machen Mut. Sie steht sinnbildlich dafür, dass kirchliches Leben in unserer Region nicht endet, sondern sich weiterentwickelt. Gerade in Zeiten des Wandels ist dies ein wichtiges Zeichen. Nikola Lenke selbst betonte auf der Gemeindeversammlung ihre Freude darüber, dass die Zukunft der pfarramtlichen Versorgung gesichert ist und die Gemeinden mit Zuversicht nach vorn schauen können.
So bleibt nach der Gemeindeversammlung vor allem eine Erkenntnis: Die Rahmenbedingungen mögen schwieriger werden, doch die Zukunft unserer Gemeinde wird weiterhin von Menschen gestaltet, die Verantwortung übernehmen, Gemeinschaft leben und den Glauben vor Ort mit Leben füllen.
Am 15.11.2026 um 15:00 Uhr gibt es eine Filmpremiere in der Neuen Kirche Idensen:

Rosalie lebt ein eintöniges Leben, im ständig gleichen Trott, mit immer gleichen Abläufen, alten Leuten und verblassten Träumen. Sie hatte nach ihrem Abitur angefangen in der Kneipe zu arbeiten und ist dort kleben geblieben, aus der Angst vor Neuem verlernt sie ihren Wünschen nachzugehen. Ihr Vorgesetzter hält sie klein und raubt ihr die letzte Kraft sich weiterzuentwickeln. Eines Tages trifft Rosalie in der Kneipe auf eine mysteriöse Dame, die ihr eine seltsame Kiste schenkt. Rosalie sträubt sich vor dem Unbekannten und will mit der Kiste und der Dame nichts zu tun haben, doch sie tauchen immer wieder auf. Die Frage ist nun:
Wird es Rosalie schaffen sich dem Neuen zu stellen?
Kurzfilm, 12 min
Mit dieser öffentichen Teampremiere möchte sich die Drehbuchautorin und Regisseurin Lilith Dreikandt bei den Mitwirkenden aus Mesmerode bedanken.

Wer erkennt es – Oktober 2026
Wie die Zeit vergeht… Jetzt ist schon Oktober, die goldene Herbstzeit hat wieder begonnen. Wir feiern in den Gemeinden Erntedankfest und blicken auf das vergangene Jahr zurück. Gab es viele Veränderungen? Haben sie uns gutgetan oder haben wir unter ihnen gelitten? Wenn ich so auf dieses Jahr zurückschaue, so hat sich bei mir einiges getan. Und in diesen Momenten freue ich mich, wenn ich dieses Lied, welches ich rausgesucht habe, im Radio höre. Dort wird es wirklich regelmäßig gespielt, auch wenn es kein hochaktueller Titel ist. Wahrlich nicht.
Hier der Text:
Mach weiter und zieh die Vorhänge zu
Denn alles was wir brauchen ist Kerzenlicht
Du und ich...und eine Flasche Wein
Um dich heute Nacht festzuhalten [ohh]
Doch wir wissen, ich werde weggehen
Und wie ich wünsche - Ich wünsche es wäre nicht so
Also nimm diesen Wein und trink mit mir
Lass uns das Elend hinauszögern
Bewahre diese Nacht und bekämpfte den Anbruch der Morgendämmerung
Komm Morgen... Morgen werde ich
Jubelkonfirmation 2026
19 Jubelkonfirmanden machten sich auf den Weg in ihre Gemeinde, in der sie vor vielen Jahren Konfirmation gefeiert haben. Aus den Konfirmationsjahrgängen 1946, 1951, 1956, 1961, 1966 und 1976 fanden sie sich am 20.09.2026 in der Sigwardskirche zusammen, um einen Festgottesdienst zu begehen. Die weiteste Anreise geschah aus der Schweiz, die älteste Teilnehmerin war 94 Jahre alt. Man merkt, dass Jubelkonfirmationen nicht aus der Mode kommen.
Pastorin Nikola Lenke begrüßte die Festgemeinde in der Sigwardskirche. Es ist gut, nicht immer in der Vergangenheit, sondern meistens in der Gegenwart zu verweilen. Wenn solche Ereignisse stattfinden, ist es aber auch gut, einmal zurückzublicken. Ein Rückblick auf das Leben, die Ereignisse und die Geschichte taucht automatisch in den Gedanken auf.
Und da passte dann auch der Predigttext ausgezeichnet dazu: „Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2.Timotheus 1, 7-10). Mit dem Abendmahl, den Glückwünschen und dem Segen für die Jubelkonfirmanden ging dann der festliche Gottesdienst zu Ende.
Im Anschluss wurde dann in der Neuen Kirche gefeiert. Bei Suppe, Kaffee und Kuchen saßen die Jubilare noch lange zusammen und haben sich ausgetauscht: über alte Zeiten und neue Ereignisse, über Geschichten und Geschichtchen. Es war eine gute Zeit, die alle genossen haben.

Der aktuelle Gemeindebrief von Gemeindebrief von Juni bis August 2026 ist online verfügbar.
Auch der neue Gemeindebrief von September bis November 2026 ist bereits verfügbar:
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