Wer erkennt es – Juli 2026
Ich habe dieses Lied tatsächlich schon letzten Monat herausgesucht. Und dann dachte ich, dass ich doch nicht schon wieder ein Antikriegslied bringen kann. Jetzt habe ich dieses Lied auf einem Konzert gehört, gesungen aus tausend Kehlen. Und jetzt kann ich nicht anders, als es doch schon jetzt zu bringen. Hier der Text:
Ich muss tausende Träume geträumt haben
Verfolgt von Millionen Schreien
Aber ich kann die marschierenden Füße hören
Sie bewegen sich in der Straße
Hast du die Nachrichten gelesen
Sie sagen die Gefahr sei weg gegangen
Aber ich kann die Feuer noch brennen sehen
Sie brennen in der Nacht
Da sind zu viele Männer
Zu viele Menschen
Sie machen zu viele Probleme
Und nicht viel Liebe um weiter zu machen
Siehst du es nicht?
Dies ist das Land der Verwirrung
Das ist das Land in dem wir leben
Und das sind die Hände die wir öffnen
Benutze sie und lass uns versuchen
Diese Welt zu einem Platz zu machen in dem es sich zu leben lohnt
Ooh, Supermann wo bist du jetzt
Wo alles irgendwie
Und schon ist das halbe Jahr wieder um, der Frühsommer lacht aus allen Poren. Genießen wir diese wunderschöne Jahreszeit! Ich habe uns dieses Mal ein Lied herausgesucht, welches mir an Himmelfahrt über den Weg lief. „Gemeinsam im Glauben“ war der Titel dieses Gottesdienstes, und um Gemeinsamkeit geht es genau in diesem Lied. Hier der Text:
Unter dem Motto „Gemeinsam im Glauben“ haben wir an Himmelfahrt mit anderen Gemeinden den Himmelfahrtsgottesdienst begangen. Mit knapp 60 Gottesdienstbesuchern feierten wir in einem ökumenischen Gottesdienst mit Pfarrer Martin Tigges aus der katholischen Kirchengemeinde St. Pfarzheim aus Bokeloh und Pastorin Gudrun Gerloff-Kingreen von der evangelischen Kirche in Bokeloh. Wenn wir Christi Himmelfahrt feiern, erinnern wir an den Abschied Jesu von seinen Jüngern 40 Tage nach seiner Auferstehung. Er kehrt zurück zu Gott. Aber im Hier und Jetzt, in unserer Gegenwart, können wir etwas vom Himmel erfahren: in dem Glanz auf den Gesichtern unserer Mitmenschen, in Momenten der Freude und der Liebe, in denen wir eins sind mit Gott und Menschen. Und diesen Glanz konnten wir im Gottesdienst im gemeinsamen Glauben an Jesus Christus, an Gott und an den Heiligen Geist entdecken.
Es ist jetzt schon so lange Krieg. Wenn man jetzt so im Mai in der Sonne sitzt, macht man es sich meistens nicht bewusst. Nicht weit von hier ist Krieg. Bomben, Drohnen, Schmerz, Blut und Schreie, alles nicht weit weg. Während man entspannt den Kaffee in der Sonne genießt. Es ist Zeit, mal wieder einen Antikriegssong herauszuholen aus der Versenkung. Hier einer, der so aktuell ist, dass man meinen könnte, er sei 2026 geschrieben worden.



