Herzlich Willkommen

Wir freuen uns, dass Sie die Homepage der Kirchengemeinde Idensen-Mesmerode besuchen. Offiziell heißt die Gemeinde "11.000 Jungfrauen", was daraus resultiert, dass Bischof Sigward die Kirche der Heiligen Ursula und den 11.000 Jungfrauen geweiht hat. Mit weniger als 750 Gemeindegliedern sind wir eher eine kleine Gemeinde. Aber dafür herzlich und weltoffen.

Neuigkeiten unserer Gemeinde

Wer erkennt es – Juli 2022wererkenntJuli22

Schon ist das halbe Jahr vorbei, der Sommer hat uns im Griff. Wir genießen die Sommerstrahlen, die Treffen mit Freunden und gemeinsame Aktionen. Als ich überlegt hatte, welches Lied ich diesen Monat nehme, vielen mir lauter Gute-Laune-Songs ein. Ich konnte mich nicht entscheiden. Und so sollte dann der Zufall helfen: der erste Song der Zufallswiedergabe meiner Playlist wird es sein. Es ist kein Gute-Laune-Lied geworden. Dennoch sehr passend: ich hatte bislang nie wirklich auf den Text geachtet. Vielleicht Sie ja auch nicht? Hier ist er:

Steve geht vorsichtig die Straße runter
Die Hutkrempe weit heruntergezogen
Man hört kein Geräusch außer seinen Schritten
Maschinengewehre, die bereit sind zu schießen

Bist du bereit, bist du bereit hierfür?
Kannst du es vor Aufregung schon nicht mehr ertragen?
Vor der Tür schlagen die Kugeln im Rhythmus ein

Refrain:

Wieder beißt einer ins

WererkenntJuni22Wer erkennt es – Juni 2022

Der Frühsommer lockt uns aus unseren Häusern und wir treffen viele Menschen, die wir lange nicht gesehen haben. Schön ist es, Gemeinsamkeit und Gemeinschaft wieder zu erleben, Freunde wieder zu treffen und Unternehmungen vorzunehmen. Im Juni feiern wir die Gründung der Kirche, das Pfingstfest. Dabei fällt mir das folgende Lied ein, welches heute zu erkennen gilt. Hier der Text:

Manchmal rutsche ich weg

Schweigend

Ich verliere mich langsam

Über und über

 

Trost in meiner Haut

Endlos

Ergib dich meinem

Wer erkennt es – Mai 2022WererkenntMai22

Der Mai steht für mich im Jahr für Erneuerung. Die Bäume haben wieder frisches neues Grün und die Sonne ist stark genug, um ein unbeschwertes Leben zu führen. Unbeschwert? Nicht wirklich. Da braucht man gar nicht auf die Weltlage zu schauen, einmal auf sich selber achten, dann erkennt man: unbeschwert geht anders. So zeigt uns das auch der heutige Text:

Sieh, wo wir (jetzt) sind

Früher waren wir Rockstars

Die nie an ein Übel gedacht haben

Bis dieses Ding, das wir Leben nennen, aufgehört hat zu leuchten

Ich wünschte, es gäbe eine Möglichkeit, zum Träumen zurückzukehren

 

Sich zu erinnern wird so schwer

Wenn die so schnell verrinnt

Ich wünschte, es gäbe eine

Inbetriebnahme der LeuchtfeuerAppLogo android

Am 2. April war es endlich so weit: nach zahllosen Stunden der Konzeption, Programmierung, Gestaltung und der Videoproduktion wurde das Projekt „Leuchtfeuer“ in und an der Sigwardskirche in Betrieb genommen. Seit dem Zeitpunkt können Gäste mittels der App „Sigwardskirche“, die sowohl für Android als auch iOS verfügbar ist, insgesamt 79 Beiträge abrufen. Dabei verfügt die Sigwardskirche als erst Kirche in Deutschland über eine Bluetooth-basierte Beacon-Technologie, was bedeutet, dass man sich mit dem Smartphone nur durch den Raum und die Fläche rund um die Kirche bewegen muss und bekommt dann passend zum Standort die Inhalte angezeigt.

Viele Gäste waren zur feierlichen Eröffnung gekommen: Neben der Staatsekretärin im niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Dr. Sabine Christiansen und der stellv. Regionspräsidentin Ute Lamla war auch die Geschäftsführerin des deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz, Dr. Ulrike Wendland, die Regionalbischöfin der Landeskirche Hannovers, Dr. Petra Bahr und die Kunsthistorikerin der TU Dortmund, Prof. Dr. Barbara Welzel bei der Eröffnung mit dabei und sprachen Grußworte. „Selten waren so viele geladene Personen an unserer Kirche“, resümierte der Projektleiter Jörg Mecke, „und die waren begeistert von der Symbiose der romanischen Kirche mit der modernen Technologie“. Mitglieder des Bundestages, des Landtages, der Tourismusverbände, der Klosterkammer und der Landeskirche konnten die Inbetriebnahme persönlich verfolgen und die App auch gleich ausprobieren.

Auch der Präsident der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Dr. Marc Hudy, war angereist, da das Projekt in Zusammenarbeit mit seinem Hause entstand.

Und ein weiterer Anwendungszweck der Leuchtfeuer wurde gleich miteröffnet: Die Ausstellung „Erinnerungen in Sigwards Garten“, bei der drei Künstlerinnen und Künstler rund um die Kirche ihre Werke noch bis zum 3. Oktober zeigen. Ob Holz, Lehm, Blei oder Metall: mit ganz verschiedenen Materialen wird der ehemalige Friedhof um die Sigwardskirche genutzt, um die Erinnerungskultur zu bereichern. In der App „Sigwardskirche“ sprechen alle Kreativen mit einer Videobotschaft zu den Gästen und erklären ihre Werke.

Probieren Sie es doch auch einmal aus! Alle Infos auf www.sigwardskirche.de/app

Begegnungen in Sigwards Garten

Im Jahr 2021 war es „nur“ ein Versuch, aber der bestätigte, dass eine einfache Aufgabe große Freude macht: 12 Ehrenamtliche machten sich auf, jeweils zu zweit und jeweils samstags von 14 bis 17 Uhr an der Sigwardskirche zu sein. „Einfach nur da sein“ war die Aufgabenstellung und daraus ergaben sich zahllose tolle Begegnungen und interessante Gespräche. Gemeindeglieder schauten genauso vorbei wie Gäste der Sigwardskirche. Manche fragten nach dem Weg oder der Kaffeestube. Andere wollten etwas wissen über die Störche, über die Kirche reden oder einfach nur einen Kaffee mit uns trinken. Und wieder andere erzählten uns aus ihrer Familie und von ihren Sorgen. „Einfach nur da sein“ - ohne Auftrag und Zwang - war für alle eine so schöne Aufgabe, dass seit dem 9. April wieder das Team mit den grauen T-Shirts und der lila Schrift vor Ort sind. Kommen Sie gerne mal vorbei.

wererkenntApril22Wer erkennt es – April 2022

In diesem Monat habe ich wieder einen Klassiker herausgesucht. Einen Klassiker, der mich in den letzten Tagen oft begleitet hat, aber nicht oft im Radio gespielt wird. Geht er zu sehr an die Substanz? Ich weiß es nicht. Es lohnt sich aber, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, denn es betrifft uns alle. Hier der Text:

 

Mütter weinen auf der Straße
Kinder sterben zu ihren Füßen, sag mir warum
Leute hungern überall
Es gibt zu viel Essen, aber nichts ist übrig,
sag mir warum

Kannst Du diese Sonnenstrahlen sehen
Kannst Du sie in meinen Augen sehen
Ich kann das Feuer brennen spüren
Wut und Hoffnung so tief
So tief in meinem Herzen drin
Aber vor meinen Augen
Ist es für manche

How to pray - Beten für Anfänger*innen

DiakonieKEin kleiner Beitrag gegen große Not

Tausende von Menschen aus der Ukraine fliehen vor Krieg und Gewalt und suchen Schutz in Deutschland. Inzwischen sind auch Frauen, Kinder und alte Menschen in unserer Region und in unserem Kirchenkreis angekommen. Die Geflüchteten konnten nur wenige Dinge, vielleicht einen einzigen Koffer, mitnehmen. Sie benötigen unsere Hilfe.

Der Kirchenvorstand hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, die in den Gottesdiensten erbetenen Spenden für die Diakonie der Katastrophenhilfe für Geflüchtete aus der Ukraine zur Verfügung zu stellen. Diese Regelung gilt zunächst bis Ende April. Beteiligen Sie sich gern mit Ihrer Gabe an unserer Aktion!

Ukraine: Woraus Menschen Kraft schöpfen

Vielen Ukrainerinnen und Ukrainern wurden in diesen Tagen die Worte aus Psalm 31 besonders wichtig. Die Gemeinde von Anatolij Rajchinets, dem stellvertretenden Generalsekretärs der Ukrainischen Bibelgesellschaft, nahm kürzlich ein bewegendes Video auf. Die Worte der Bibel schenken den Menschen in Luftschutzkellern und auf der Flucht, auch in Angst und Chaos, Zuversicht und Trost.

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