Wegen der Schutzmaßnahmen bezüglich des Coronaviruses sind alle Gemeindeaktivitäten bis auf Weiteres abgesagt.
Das Gemeindebüro ist weiterhin dienstags von 9:30 bis 11:30 Uhr besetzt.

Gottesdienste finden aktuell vor der Sigwardskirche statt.

Die Sigwardskirche ist wieder verlässlich täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Neuigkeiten unserer Gemeinde

Wer erkennt es – Januar 2020

Wererkenntes0120Ein Jahr ist gegangen, ein Jahr ist gekommen. So schnell fliegt die Zeit dahin. Das ist der Moment, um zurück aber auch nach vorne zu schauen. Und da kommt dieses Lied daher. Sehr passend. Hier noch einmal der Text:

Das ist das Ende
von dem Märchen, das wir in unseren Händen halten.
Das ist das Ende

Ich sage die Worte
Wie ich frei sein will, auch wenn es schmerzt.
Deshalb sage ich die Worte.

Noch ein letztes Mal einen Blick über das Paradies werfen
Aber ich glaube, es kommt ein weiteres.

Das ist das Ende, das Ende, das Ende, das Ende
Wenn ein Herz brennt aus sollte ein neues kommen.
Das ist das Ende, das Ende, das Ende, das Ende
Wenn die Lichter ausgehen, sollte ein neues Leben beginnen.

Sollte beginnen,
Danke für alles
Danke für alles

Schau wo wir sind
In deinen wildesten Träumen hast du uns nicht so weit kommen sehen
Nun schau, wo wir sind.

Ohne es gehen zu lassen
Werden wir nie wissen, ob wir es genug lieben, um nach Hause zu kommen
Ohne es gehen zu lassen.

Noch ein letztes Mal einen Blick über das Paradies werfen
Aber ich glaube, es kommt ein weiteres.

Das ist das Ende, das Ende, das Ende, das Ende
Wenn ein Herz brennt aus sollte ein neues kommen.
Das ist das Ende, das Ende, das Ende, das Ende
Wenn die Lichter ausgehen, sollte ein neues Leben beginnen.

Sollte beginnen, sollte beginnen,
Danke dir für alles
Danke dir für alles
Sollte beginnen
Danke dir für alles
Danke dir für alles

Das ist das Ende, das Ende, das Ende, das Ende
Danke dir für alles
Danke dir für alles

Da ist jemand im Paradies; alles ist richtig, alles passt. Ein gutes Leben, das Sinn ergibt; ein Leben, das glücklich macht; ein Leben, das erfüllt. Und dennoch sagt derjenige: Danke schön, das war es. Es wird aktiv eine Tür zu einem Raum geschlossen, in dem man sich wohl fühlte. Warum?

Manchmal ist es gut, Platz für Neues zu machen. Wenn man immer in eingefahrenen Spuren sein Leben abläuft. Wenn kein Platz mehr ist für freie Gedanken, Entdeckungen. Da kann das alte Leben so schön sein, aber diese Schönheit schleift sich dann auch einmal ab. Ein Sprichwort sagt: Wenn sich eine Tür schließt, so öffnet sich eine andere. Das Leben bietet einem so viele Chancen, so viele Begegnungen und Erlebnisse. Es wäre schade, wenn man sich durch die Gewohnheit davon abhalten lässt, diese zu erleben. Der Mensch ist ja von Natur aus eher bequem, umso mutiger, wenn man von sich aus sagt: Ich wage etwas Neues, etwas Anderes. Die eigene Komfortzone verlassen und nach vorne schauen.

Es kann vorkommen, dass das Leben einen dazu zwingt, etwas Neues zu wagen. Ein geliebter Mensch verlässt einen, man verliert seinen Job oder man muss berufsbedingt in eine andere Stadt ziehen. Da kann man mit dem Schicksal hadern oder es als Chance sehen. Ich bin ein positiv denkender Mensch, so dass ich aus vielen Situationen die Chancen sehe und sie greifen kann. Was hilft es, sich zu grämen, zu verschanzen? Dadurch wird es nicht besser. Aber diese Art an die Situation heran zu gehen, bedeutet auch Mut zu haben.

In Jesaja 41, 10-13 steht: „fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Siehe, sie sollen zu Spott und zu Schanden werden alle, die dir gram sind; sie sollen werden wie nichts; und die Leute, die mit dir hadern, sollen umkommen, dass du nach ihnen fragen möchtest, und wirst sie nicht finden. Die Leute, die mit dir zanken, sollen werden wie nichts; und die Leute, die wider dich streiten, sollen ein Ende haben. Denn ich bin der HERR, dein Gott, der deine rechte Hand stärkt und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir!

Wie sollte man mit einer solchen Fürsprache Angst haben vor der Zukunft, Angst vor Neuem, vor Unbekanntem? Solange man mit Gott ist, ist Gott mit einem, neben einem und stärkt und stützt einen. Damit kann man getrost etwas Neues wagen, auf fremde Menschen zugehen, neue Erfahrungen machen. Denn man ist sicher. Ob man zu der Änderung gezwungen wird oder es aus eigenen Stücken macht.

Und? Wer hat es erkannt? Es ist von Sunrise Avenue das aktuelle Lied „Thank you for everything“. Die Band löst sich im Laufe dieses Jahres auf und macht vorab noch eine Abschiedstournee. Sieht man das Video zu dem Lied, dann sieht man: Die Gruppe geht nicht im Bösen auseinander, das Ziel ist ein anderes. Bleibt zu hoffen, dass sie das, was sie suchen, finden werden. Das Bild vom letzten Mal ist an einer Hauswand in der Auhagener Straße.

Ich wünsche uns allen, dass wir mit frohen Erwartungen in das Jahr 2020 starten. Ein Jahr mit großen oder kleinen Neuanfängen, genau in dem Maß, wie der einzelne es vermag.

Geschrieben von Kirsten Gutleben

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